Demnächst im Kino im Uferbau
¡NO!

SO 26.05. / 20.30 Uhr
DI 28.05. / 20.30 Uhr
MI 29.05. / 20.30 Uhr
von PABLO LARRAÍN / Chile,...
FILMFESTIVAL CANNES 2012 - Quinzaine des réalisateurs
Art Cinema AwardFILMFESTIVAL SÃO PAULO 2012
PublikumspreisOSCAR 2013
Nomination Bester fremdsprachiger FilmADIÓS, SEÑOR PINOCHET
René Saavedra (Gael García Bernal) ist ein begnadeter Werbefachmann. Wer im Chile Ende der Achtziger Jahre ein Produkt zu verkaufen hat, lässt die Kampagne von ihm gestalten. Frisch aus dem amerikanischen Exil zurückgekehrt, kennt er die neusten Trends der Werbewirtschaft und setzt erfolgreich auf die Wirkung von Fernsehbildern, mit deren Hilfe er jede Ware erfolgreich vermarkten kann.
Obwohl politisch selber nicht aktiv, bewegt er sich in dem von Augusto Pinochet autoritär geführten Land im Umfeld des Regimes. Dennoch gelingt es 1988 der Opposition, ihn als Leiter der Werbekampagne gegen ein Referendum zu gewinnen, in der der Diktator sich als Präsident bestätigen lassen will. Niemand glaubt an einen Sieg der Opposition, ausser Saavedra, der mit einer frechen, knallig-bunten Fernsehkampagne das Ruder herumzureissen versucht...
«No» erzählt in Form einer wunderbaren Satire, dass eine gute PR-Kampagne viel wirkungsvoller als jeder sachliche politische Diskurs sein kann. Schliesslich ist Politik auch nur eine Ware, die es zu verkaufen gilt.
»Äußerst spannend, mit hohem Entertainment-Faktor … Man kann nur begeistert resümieren: Dieser Film passt in den aktuellen sozialen Kontext.« DER SPIEGEL
»Mit schrägem Witz, emotional und intellektuell mitreißend … Gael García Bernal glänzt mit einer präzisen, subtil bewegenden Darstellung.« NEW YORK TIMES
»Packend von Anfang bis Ende und voll jenes schwarzen Humors, der schon die früheren Filme von Pablo Larraín ausgezeichnet hat. Der fabelhafte Schnitt von Andrea Chinogli gibt dem Film einen mühelos voranstürmenden Schwung, die Leistungen der Darsteller sind, wie wir es von Pablo Larraín gewohnt sind, perfekt. Gael García Bernal war selten besser als in diesem Film.« VARIETY
»Pablo Larraín hat mit einer Art hoch artifiziellem Naturalismus ein Spektakel wie aus einem Guß geschaffen, das den Zuschauer mitreißt. ¡NO! ist beides: beste Publikumsunterhaltung und ein extrem raffiniertes Konzeptwerk.« VILLAGE VOICE
»Mad Men in Chile. Ein klares „Ja!“ zu diesem Film.« DER STERN
»Larraíns Film ist so absurd lässig wie die regenbogenbunte Feelgoodkampagne, die den NO-Sieg bringt.« SÜDDEUTSCHE ZEITUNG
»Ein elektrisierender Film … Gael García Bernal verleiht seiner Figur eine berührende Vielschichtigkeit, eine Mischung aus emotionaler Verletzlichkeit, erwachendem moralischen Bewusstsein und zielstrebigem Ehrgeiz.« LE MONDE
SUMM MIR DAS LIED VOM TOD

SO 02.06. / 18.00 Uhr
von NUOVISO FILMPRODUKTION / Deutschland
2011, 70 Min., Deutsch
Eintritt frei / Kollekte
Eine Veranstaltung von CINÉ2012
Mit Diskussion nach der Filmvorstellung
Bienen bestäuben 75% unserer wichtigsten Kulturpflanzen und sind so nicht nur für das Ökosystem, sondern auch für uns Menschen von grosser Bedeutung. Leider wehren verschiedene Pflanzenschutzmittel nicht nur schädliche Insekten ab, sondern haben auch verheerende Auswirkungen auf die Bienen.
Für das zunehmende Bienensterben macht man über die Medien seit Jahren schon viele Verursacher aus. Ob Mobilfunk, Klimaveränderungen oder Schädlinge - alles muss herhalten, um das Phänomen des Massensterbens zu erklären.
Sicherlich reagiert die Biene als sensibelstes Geschöpf in der Natur auf alle die Einflüsse negativ. Doch es ist vor allem ein Faktor, welcher sich zunehmend als Hauptverantwortlicher bestätigt. Die von den Chemiekonzernen mit hohen Profiten in der Landirtschaft eingesetzten Saatgut-Beizen zeichnen sich verantworlich für den Tod von Millionen Bienen. Das hauptsächlich von den Chemiekonzernen finanzierte „Bienenmonitoring“ kommt aber Jahr für Jahr zu dem Ergebniss, dass die in den 70er Jahren eingeschleppte Varroa-Milbe der alleinige Verursacher für das Bienensterben sei. Und so gibt es seit mehreren Jahren nun eine Debatte über die eigentliche Ursache des millionenfachen Insektentods, während es in der Natur zunehmend ruhiger wird.
NuoViso Filmproduktion besuchte Imker vor Ort, um sich ein eigenes Bild der Situation zu verschaffen. Dabei stellte sich heraus, dass die Imker das Problem mit der Varroa-Milbe eigentlich gut im Griff haben und in Wahrheit ein ganz anderer Bienenkiller existiert. Hochgiftige Neonicotinoide, die neuerdings als Pflanzenschutzmittel in Saatgut-Beizen eingesetzt werden, wirken wie ein Nervengift auf die Bienen und alle anderen Insekten in der Natur. Kaum jemand ist sich der Dramatik dieser Entwicklung bewußt. Die jährliche Bestäubungsleistung allein durch die Honigbiene wird von der EU auf über 150 Mrd. Euro geschätzt. Ein Faktor, ohne den es schlecht um unsere eigene Nahrungsversorgung aussieht.
Mit dem Film “Summ’ mir das Lied vom Tod” greift der Film eines der wichtigsten Themen unserer Zeit auf: Das Bienensterben.
ROSIE

SO 02.06. - MI 05.06. / 20.30 Uhr
SO 09.06. / 18.00 Uhr / 20.30 Uhr
MO 10.06. - MI 12.06. / 20.30...
SOLOTHURNER FILMTAGE 2013
EröffnungsfilmQUARTZ SCHWEIZER FILMPREIS 2013
6 NominationenQUARTZ SCHWEIZER FILMPREIS 2013
Preis «Beste Darstellerin» für Sibylle BrunnerPINK APPLE FILMFESTIVAL ZÜRICH 2013
Publikumspreis Rosie kämpft um ihre Würde Sophie um die Anerkennung der Mutter Mario um die Liebe von Lorenz Und Lorenz? Dem ist das alles zu viel ... Lorenz Meran (40), ein erfolgreicher schwuler Schriftsteller in akuter Schaffenskrise, muss von Berlin in die Ostschweiz zurückkehren, weil seine Mutter Rosie nach einem Sturz im Spital liegt. Als er sich dort mit der Tatsache konfrontiert sieht, dass die lebenshungrige Rosie sowohl fremde Hilfe als auch das Altersheim ablehnt, sitzt er vorerst einmal im heimatlichen Kaff Altstätten fest.
In den Wirren von Rosies Kampf gegen Bevormundung und den Verlust der eigenen Würde, von Familienzwist und von alten Geheimnissen, entgeht Lorenz beinahe, dass die Liebe an seine Tür klopft.
Nach vierzehnjähriger Leinwandabstinenz kehrt Marcel Gisler mit einem ganz eigenen Heimatfilm zum Kino zurück. Mit einem grossen Talent für das Geschichtenerzählen webt er ein subtiles Netz von extra- und innerfamiliären Beziehungen, erweist sich als Meister der Schauspielführung und schreibt Dialoge so frisch und authentisch, wie sie sonst nur das Leben kennt.
Mit ROSIE gelingt Gisler ein ebenso vergnügliches wie berührendes Beziehungsdrama und der beste Dialektfilm seit Jahren.
«... Und die gestochen scharfen schweizerdeutschen Dialoge ohne jede Peinlichkeiten und die Tatsache, dass Gisler in seinem Drama auch grosse Gesten und Pathos nicht scheut, machen ROSIE zu einem Deutschschweizer Spielfilm, der weit über das meiste der letzten Jahre hinausragt.» NZZ
«Wie Gisler mit beiläufiger Leichtigkeit das generationenübergreifende Porträt einer sich abhandengekommenen Familie sichtbar macht, ist grandios. Auch die Hauptdarsteller sind eine Wucht (...) Bleiben zwei Fragen: Warum ist das, was bei ROSIE so frisch von der Leber weg erzählt scheint, in andern Deutschschweizer Spielfilmdramen so selten zu sehen? Und warum liess uns Gisler 14 Jahren auf diese Perle warten?» AZ
«Feinfühliges Familiendrama. (...) Liebenswert und unverwüstlich. (...) Zu einem der besten Schweizerfilme der letzten Jahre machen ROSIE auch die Schauspieler.» BaZ
«Wie Gisler etwa das Abliefern der Mutter ins Altersheim ins Bild setzt, wortlos, aus der Ferne, als würde es niemanden etwas angehen, das ist schlicht grossartig.» Tageswoche
«Marcel Gisler ist ein sensibler Film gelungen, ein Film über das Alter und den Umgang mit dem Tod genauso wie über die Beziehungen zwischen Menschen.» Outnow
«Gisler verknüpft diese Erzählstränge indes geschmeidig, profitiert dabei auch von den Qualitäten seiner Darsteller und streut immer wieder schwule Sexszenen ein, die im Mainstreamkino so noch selten zu sehen waren. Allemal ein Film, der bewegt.» Badische Zeitung